Aktuelle Umfrage:

Anzeige:

Banner





JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval
Startseite POLITIK Land NRW investiert in Verbraucherschutz
POLITIK
05. April 2011, 13:37 Uhr
Land NRW investiert in Verbraucherschutz PDF Drucken E-Mail

Düsseldorf. Die Landesregierung und die Verbraucherzentrale NRW stärken ihre Zusammenarbeit im Verbraucherschutz und wollen die Verbraucherbe­ratung weiter ausbauen. Verbraucherschutzminister Johannes Remmel (Grüne) und der Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, Klaus Müller, unter­zeichneten heute in Düsseldorf ein Übereinkommen über die Finan­zierung der Verbraucherzentrale NRW bis 2015, den Ausbau ihres Beratungsstellennetzes und neue Schwerpunkte ihrer Verbraucherarbeit – vor allem in der Beratung über Produkte auf dem Finanzmarkt.

„Wir wollen die Verbraucherinnen und Verbraucher in Nordrhein-West­falen stärken. Dabei leistet die Verbraucherzentrale unverzichtbare Ar­beit“, sagte Minister Remmel. Die Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbraucherzentrale werde immer unverzichtbarer, vor allem bei Fragen des Finanzmarktes.  Der Förderplan sieht eine zusätzliche institutionelle Förderung von einer Million Euro für das laufende Jahr und von jeweils 800.000 Euro für die Jahre 2012 bis 2015 vor. Voraussetzung dafür ist, dass der nordrhein-westfälische Landtag dem Haushaltsplan für das Jahr 2011 zustimmt. Die Ver­einbarung zwischen Land und Verbraucherzentrale NRW setzt einen einstimmig gefassten Landtagsbeschluss vom 15. September 2010 um, der die Verlängerung der Zusammenarbeit auf einer sicheren finanziel­len Grundlage vorsieht.

Die Verbraucherzentrale NRW will im Gegenzug ihr Netz aus 57 Bera­tungsstellen durch fünf weitere Anlaufstellen sukzessive ergänzen. Da­mit sollen regionale Lücken geschlossen und das Ziel einer flächende­ckenden Information und Beratung der Bürgerinnen und Bürger weiter verfolgt werden. Die Landesregierung und die Verbraucherzentrale NRW danken deshalb auch den Kommunen für ihre anteilige Mitfinan­zierung des landesweiten Beratungsstellennetzes und bitten sie, die erforderlichen Mittel für deren Erhalt und Ausbau trotz der jeweils schwierigen Haushaltslage weiterhin aufzubringen.