| POLITIK |
| 31. August 2010, 09:04 Uhr | Philologen kritisieren rot-grüne Schulpläne |
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Düsseldorf. Der nordrhein-westfälische Philologenverband hat die schulpolitischen Pläne der neuen Landesregierung massiv kritisiert. Es fehle an Zuverlässigkeit und Kontinuität, bewertete Vorsitzender Peter Silbernagel das Vorhaben von Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne), zahlreiche Entscheidungen der Vorgängerregierung in der Bildungspolitik wieder zurückzunehmen.
Es sei ein "unzumutbarer Rückbau", wenn von Rot-Grün nun die Grundschulbezirke wieder eingeführt, die Lehrerkompetenz bei der Grundschulempfehlung und die Kopfnoten aber wieder abgeschafft wieder würden. Anstatt nun schon wieder an Strukturen zu verändern, sollte sich die Bildungsministerin nach Auffassung des Verbandes, in dem mehrheitlich Gymnasiallehrer organisiert sind, eher um eine Verbesserung der bisherigen reformen kümmern. Silbernagel: "Die geplante Wiedereinführung des Abiturs an Gymnasien nach neun Jahren wird zu einem Flickenteppich führen."
Kommentare
SPD und Grüne haben aber NICHT die Mehrheit bekommen.
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