| POLITIK |
| 20. Mai 2010, 19:04 Uhr | SPD will jetzt mit der CDU verhandeln |
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Düsseldorf. Nach einem vierstündigen Sondierungsgespräch zwischen SPD, Grünen und Linken hat die nordrhein-westfälische SPD-Chefin Hannelore Kraft am Nachmittag erklärt, dass es zwischen diesen Parteien keine Verhandlungen über die Bildung einer gemeinsamen Landesregierung geben wird. "Es macht keinen Sinn", sagte die Politikierin. Die Grünen teilten diese Einschätzung.
Sie werde nun die CDU zu Sondierungsgesprächen über die Möglichkeit einer großen Koalition einladen.
Kraft erklärte, dass u. a. die relativierende Haltung der Linken zur ehemaligen DDR den Ausschlag für das Scheitern der Gespräche gegeben hätten. Für den eigentlichen Wahlgewinner, die Grünen, bedeutet das Scheitern der Gespräche, dass sich die Partei wohl auf den Oppositionsbänken wiederfinden dürfte.
Der Generalsekretär der NRW-FDP, Joachim Stamp, sagte: "Es ist eine große Erleichterung für unser Land, dass das Gespenst einer Regierung unter Beteiligung politischer Extremisten weg ist. Alles deutet nun auf eine große Koalition hin. Die FDP wird ihre Vorbereitung auf die Oppositionsrolle fortsetzen.“
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