| POLITIK |
| 13. Mai 2010, 12:37 Uhr | Die Ampel ist aus |
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Düsseldorf. FDP-Fraktionschef Gerhard Papke hat der Phantomdiskussion ein Ende gemacht. Die Liberalen – so erklärte er heute – werden nicht in Sondierungsgespräche mit SPD und Grünen eintreten, da diese sich weiterhin weigern, eine zukünftige Zusammenarbeit mit der linksextremen Partei Die Linke auszuschließen. Papke: „Die FDP wird einer Linksregierung als klare und wirksame Opposition entgegentreten.“
Damit wird der Handlungsspielraum für SPD-Chefin Hannelore Kraft enger, eine eigene Mehrheit zur Bildung einer Regierung in Düsseldorf auf die Beine zu stellen. Nüchtern betrachtet werden sich die Sozialdemokraten an Rhein und Ruhr entscheiden müssen, ob sie mit Grünen und Linken – einer Partei, von deren 11 Landtagsabgeordneten 7 wegen verfassungsfeindlicher Aktivitäten von den Sicherheitsbehörden beobachtet werden – in eine Koalition eintreten wollen, oder in den sauren Apfel einer großen Koalition beißen. Letzteres wäre nach Stand der Dinge für die Union nur unter Führung eines CDU-Ministerpräsidenten denkbar, da die Christdemokraten trotz massiver Stimmenverluste am vergangenen Sonntag immer noch um rund 6.000 Stimmen vor der SPD gelegen haben.
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