| POLITIK |
| 09. Mai 2010, 12:30 Uhr | Landtagswahl startet mit schleppender Beteiligung |
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Düsseldorf. Die heutige Wahl zum nordrhein-westfälischen Landtag hat schleppend begonnen. Bis Mittag wurden in vielen Wahlkreisen weniger Stimmen abgegeben als vor fünf Jahren. An Rhein und Ruhr sind 13,3 Millionen Menschen aufgerufen, zu wählen.
Zum ersten Mal haben die Wähler in NRW bei einer Landtagswahl zwei Stimmen - die erste für den Direktkandidaten im Wahlkreis, die zweite für die Landesliste der jeweiligen Partei. Mit der Zweitstimme entscheidet sich, wer letztlich die Wahl gewinnen wird. 915 Direktkandidaten bewerben sich in 128 Wahlkreisen um ein Direktmandat. Zu den direkt gewählten Abgeordneten werden noch mindestens 53 weitere Abgeordnete über die Landeslisten ins Parlament einziehen. Wahlforscher gehen davon aus, dass es bei dieser Wahl durch sogenannte Überhangmandate deutlich mehr sein könnten. Solche Mandate werden vergeben, wenn eine Partei durch Direktmandate weniger Abgeordnete erhält, als ihr nach dem Zweitstimmenergebnis zustehen würden.