| POLITIK |
| 26. April 2010, 17:13 Uhr | CDU NRW für Kruzifixe in Klassenzimmern |
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Düsseldorf. Mehrere führende Unionspolitiker aus Nordrhein-Wn haben sich klar von der designierten niedersächsischen Integrationsministerin Aygül Özkan distanziert. Die CDU-Politikerin hatte gefordert, Kruzifixe aus Schulen zu entfernen - und einen Sturm der Entrüstung in ihrer Partei ausgelöst.
NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) setze sich von der Auffassung seiner Kollegin klar ab. Gegenüber der WAZ erklärte er: „Was die religiöse Neutralität angeht, habe ich eine grundsätzlich andere Auffassung. Ich sage ganz klar: In den öffentlichen Schulen Nordrhein-Westfalens bleiben die Kreuze hängen.“ Christliche Symbole in Schulen seien „Teil unserer Identität und Kultur“.
Auch der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Wolfgang Bosbach, lehn die Aussage Özkans ab. Der CDU-Politiker: „Es gibt keinen Grund, das wichtigste christliche Symbol aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen.“