Aktuelle Umfrage:

Anzeige:

Banner





JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval
Startseite POLITIK Kampf gegen Graffiti-Schmierereien
POLITIK
29. März 2010, 16:02 Uhr
Kampf gegen Graffiti-Schmierereien PDF Drucken E-Mail

Düsseldorf. Land und Deutsche Bahn haben gemeinsam Beschädigungen und Ver­unreinigungen an Bahnhöfen und Haltepunkten durch Graffiti den Kampf angesagt. An der S-Bahn-Haltestelle Düsseldorf-Friedrichstadt stellten Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) und der Konzernbevollmächtigte der Bahn für Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, beispielhaft vor, wie künftig 100 Bahnhöfe und Haltepunkte in ganz Nordrhein-Westfalen mit speziellen Präventivschutz ausgerüstet werden, um Graffiti innerhalb von 72 Stunden entfernen zu können. Je eine Million Euro werden Land und Bahn für graffitifreie Bahnhöfe ausgeben.

Lienenkämper: „Graffiti ist kein Kavaliersdelikt. Der Scha­den geht über die reine Sachbeschädigung weit hinaus. Ein verschmierter Bahnhof wirkt verwahrlost, verursacht Ängste und be­einträchtigt so nachhaltig das subjektive Sicherheitsempfinden. Mit un­serer Aktion wollen wir hingegen für die Fahrgäste eine angenehme At­mosphäre mit sauberen Bahnhöfen schaffen.“

Der Konzernbevollmächtigter Reiner Latsch ergänzte: „Der heutige Mehraufwand wird sich in den Folgejahren reduzieren, denn schon ein bis zwei Tage nach Meldung eines Graffito wird es entfernt. Damit neh­men wir den Farbschmierern ihr Erfolgserlebnis. Neben der rauchfreien Zone wollen wir so demnächst auch eine ‚graffitifreie Zone’ schaffen.“

Das Konzept sieht vor, dass alle gefährdeten Objekte im Rahmen von Präventionsmaßnahmen zunächst mit einer Anti-Graffiti-Schutzschicht ausgerüstet werden, so dass sie rascher von den Schmierereien befreit werden können. Besonders Hinweisschilder und Einrichtungen der Kun­deninformation sollen so vor Graffitivandalismus geschützt werden. Daneben werden alle Verschmutzungen von der Bahn dokumentiert, um Schadensersatzansprüche geltend machen zu können.