| POLITIK |
| 25. März 2010, 12:13 Uhr | Weniger Abtreibungen in NRW |
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Düsseldorf. Die Zahl der Abtreibungen in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2009 erneut gesunken. Mit einer Verringerung um 977 Fälle, das entspricht 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, auf 23.143 setzte sich auch im vergangenen Jahr der rückläufige Trend der letzten Jahre fort. "Besonders froh bin ich über den Rückgang der Abbrüche bei jungen Mädchen und Frauen bis 18 Jahren", sagte Familienminister Armin Laschet (CDU).
Fünf Prozent aller Abbrüche, das sind 1.110 Fälle, erfolgten in der Altersgruppe der unter 18Jährigen. Die Aufklärungsarbeit zur Vorbeugung vor ungewollten Schwangerschaften bleibt nach Laschets Einschätzung gerade unter Teenagern eine wichtige Aufgabe. Diese wird in Nordrhein-Westfalen zum großen Teil von den Schwangerschaftsberatungsstellen geleistet.
Die Landesregierung hat die Mittel für die Beratung in Schwangerschaftskonflikten von 18,9 Millionen Euro bei Amtsantritt auf heute 26,2 Millionen Euro jährlich erhöht. "Mit der Schwangerschaftsberatung wollen wir das 'Ja zum Leben' erleichtern und Hilfe anbieten", betonte der Minister.