| POLITIK |
| 06. März 2010, 20:15 Uhr | Kraft (SPD) will gemeinnützige Tätigkeit für Hartz IV-Empfänger |
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Berlin. Die Landesvorsitzende der NRW-SPD und Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Landtagswahl am 9. Mai, Hannelore Kraft, hat gefordert, dass Hartz IV-Empfänger zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden sollen. Das sagte sie in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
Die Politikerin forderte zu mehr Ehrlichkeit in der Diskussion auf: „Rund ein Viertel unserer Langzeitarbeitslosen wird nie mehr einen regulären Job finden.“ Deshalb sei es sinnvoll, wenn diese Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten etwas für die Gesellschaft leisten, etwa durch Übernahme von Aufgaben in Altenheimen oder Sportvereinen. Das gebe ihnen eine würdevolle Perspektive. Als Lohn dafür reiche ein symbolischer Aufschlag auf die Hartz IV-Sätze, der ohne Mehrkosten für den Staat zu organisieren sei.