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POLITIK
25. Februar 2010, 20:51 Uhr
Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze in NRW PDF Drucken E-Mail

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) bezeichnet die Kurzarbeit weiterhin als einen zentralen Baustein zum Erhalt von Beschäftigung in der konjunkturellen Krise. „Wir haben es geschafft, zum Jahresende das Einkommen von 173.240 Beschäftigten mit dem Instrument der Kurzarbeit zu sichern“, sagte Laumann heute in Düsseldorf zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeits­marktdaten. „Damit hat sich die gemeinsame Forderung der Sozialpart­ner und der Landesregierung zur konjunkturbedingten Fortsetzung die­ses Instruments bewährt“, erklärte Minister Laumann.

Gleichzeitig betonte der Minister, dass trotz Wirtschaftskrise und saiso­nalbedingtem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit fast 257.000 mehr Menschen in Nordrhein-Westfalen beschäftigt sind als vor dem Regie­rungswechsel im Mai 2005. „Wir machen vieles richtig“, sagte Laumann. „Gleichzeitig können wir im Februar 227.000 Arbeitslose weniger ver­zeichnen als noch 2005“, erklärte der Minister.

Im Februar stieg die Arbeitslosigkeit leicht an. Mit insgesamt rund 834.090 Jobsuchenden gab es landesweit 6630 mehr als noch im Ja­nuar. „Der saisonale Anstieg der Arbeitslosigkeit fällt damit erfreulicher­weise noch relativ moderat aus“, sagte Laumann. Er betonte jedoch, dass die Probleme auf dem Arbeitsmarkt längst nicht überwunden seien. „Zwar haben viele Betriebe mit dem Instrument der Kurzarbeit tausende Jobs gesichert. Aber wir müssen weiter vorbeugen und kon­sequent auf unsere Instrumente zur Entlastung des Arbeitsmarktes set­zen“, so Minister Laumann.

Ergänzend erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU): „Der Arbeits­markt in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor erfreulich robust. Das ist vor allen Dingen der Verdienst von Arbeitnehmern und Unternehmern, die gemeinsam mit hohem Verantwortungsbewusstsein ihre Chancen für die Zeit nach der Krise sichern, in dem sie alles tun, um qualifizierte Mitarbeiter zu halten. Erfreulich ist auch die Entwicklung bei der Zahl der offenen Stellen gegenüber dem Januar 2010 und der leichte Anstieg beim Gesamtbestand der sozialversicherungspflichtigen Stellen.“