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POLITIK
06. Januar 2010, 16:18 Uhr
Landesregierung hilft strukturschwachen Regionen PDF Drucken E-Mail

Düsseldorf. In 2010 stehen dem Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Bund/ Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirt­schaftsstruktur“ rund 69 Millionen Euro zur Unterstützung der als be­sonders strukturschwach ausgewiesenen Regionen zur Verfügung.

Zu diesen Fördergebieten gehören die kreisfreien Städte Bielefeld, Bochum, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne und Mönchengladbach sowie die Kreise Heinsberg, Herford, Höxter, Lippe, Recklinghausen und Unna.  Neben Vorhaben zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur, wie z. B. Gewerbeflächenerschließungen, Technologietransfer, Lücken­schluss im Breitbandnetz für gewerbliche Unternehmen und der Förde­rung regionaler Potenziale, steht die Förderung der gewerblichen Wirt­schaft, insbesondere des Mittelstandes im Mittelpunkt der Wirtschafts­förderung des Landes.

Bereits im Jahr 2009 wurden die Förderkonditionen für Investitionsvor­haben kleiner und mittlerer Unternehmen in Anbetracht der Wirtschafts- und Finanzkrise deutlich verbessert (höhere Fördersätze, Anhebung der Investitionshöchstbeträge, Wiedereinführung der Förderung für Arbeits­platzsichernde Maßnahmen).

Das Ergebnis hat gezeigt, dass dies der richtige Weg war – trotz der Krise und Kreditklemme – die Investitionsbereitschaft der mittelständi­schen Wirtschaft zu unterstützen und damit Arbeitsplätze neu zu schaf­fen und zu sichern.

Wirtschaftsministerin Christa Thoben erklärte dazu heute in Düsseldorf: „Bereits Ende Oktober lag das damit angestoßene Investiti­onsvolumen in Höhe von fast 70 Millionen Euro um rund 150 Prozent über dem des Vorjahres. Die Zahl der unmittelbar gesicherten bzw. neu geschaffenen Arbeitsplätze liegt bei 4.174. Das ist eine Steigerung um rund 60 Prozent. An diese Erfolge wollen wir auch im Jahr 2010 an­knüpfen und den Weg aus der Krise flankieren.“